Vielfältiger Blumenschmuck zur Hochzeit


Die Hochzeit, egal zu welcher Jahreszeit, ist immer ein Blütenfest. Die Tafel und der Festsaal, die Kirche oder/und das Standesamt werden mit Blumen geschmückt, ebenso die Revers der Herren und vor allem des Bräutigams. Sogar das Auto wird an diesem Tag mit einem aufwendigen Bukett versehen.

Stil und Farbe

In welchem Stil, in welcher Farbe und Art der Blumenschmuck sein soll, entscheidet das Brautpaar nach persönlichen Vorlieben. Wird eine Bauernhochzeit gefeiert, wird sich der Blumenschmuck vermutlich in Zurückhaltung üben, bei einer Feier im Schlossrestaurant fallen die Dekorationen hingegen vergleichsweise üppiger aus. Wichtig ist dabei nur, dass sich alle Dekorationselemente harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Ideal ist es, wenn auch der Brautstrauß zu den anderen Blumenschmuck-Arrangements passt. Hinsichtlich der Farbe gilt: Ein konsequent durchgehaltenes Motto ist gut – Akzente sind aber manchmal besser. Ist beispielsweise alles in weiß-grün gehalten, macht sich die ebensolche Tisch-Blumen-Deko gut, sie kann aber auch in leuchtendem Orange einen auffälligen Kontrast bilden.

Eine Hochzeitsfeier im Freien

Soll im Freien gefeiert werden, muss man sich darauf einstellen, dass das Wetter höhere Anforderungen stellt. Ein Windstoß beispielsweise kann eine hohe, schlanke Vase ins Wanken bringen. Hier sind niedrige Blumengestecke angebracht, die möglichst in schweren Gefäßen platziert werden.

Der Schmuck auf dem Auto

Die meisten Hochzeitswagen tragen ein Blumengebinde auf der Motorhaube. Damit dieses sicher hält gibt es hierfür spezielle Gefäße aus Gummi oder Plastik, die mit einem Saugnapf auf dem Blech befestigt werden, ohne Spuren zu hinterlassen. In diese Behälter wird Steckmasse mit Wasser gefüllt – so werden die Schnittblumen den ganzen Tag über mit Feuchtigkeit versorgt. Zusätzlich werden Bänder als Verstrebungen auf der Motorhaube angebracht: Fertig ist der festliche Wagenschmuck!

Blütenblätter zum Streuen

In vielen Gegenden ist es üblich, dass vor der Kirche oder dem Standesamt die „Blumenkinder“ Blütenblätter streuen. Damit wird symbolisch zum Ausdruck gebracht, dass das Brautpaar von nun an auf einem Blütenteppich gehen soll. Je nachdem, wie viele Kinder Blumen streuen wollen, werden kleine Körbchen geschmückt, in die die Blütenblätter gefüllt werden. Wer nicht gerade einen großen Garten zum Plündern hat, kann diese auch beim Floristen bestellen. Die Blumenkinder – sofern es Mädchen sind- bekommen meist noch einen Blumenkranz auf den Kopf.

Ein zeitloser Klassiker

Unabhängig von der Jahreszeit und der Blütenauswahl können die Buketts immer mit Efeu umrangt werden. Diese immergrüne Pflanze steht jederzeit zur Verfügung und ist in verschiedenen Schattierungen und Größen erhältlich.

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