Der erste eigene Garten – Anregungen und Hinweise


Endlich ist es soweit, das neue Haus wird bezogen, drinnen sieht es schon sehr wohnlich aus und jetzt stellt sich die Frage, was aus dem Garten werden soll. Soll alles komplett neu gemacht werden oder können einige Pflanzen erhalten und sinnvoll ergänzt werden? Da ist guter Rat teuer. Hier ein paar Tipps.

Vorüberlegungen für das erste Gartenprojekt

Am besten ist es, wenn Sie sich mit allen Familienmitgliedern zuerst einmal zusammensetzten, um sich darüber klarzuwerden, was sich jeder einzelne vom neuen Garten erwartet. Kinder brauchen Platz zum Spielen und Toben und freuen sich, wenn sie aktiv die Lebenszyklen von schnell wachsenden Pflanzenarten miterleben können.

Mit Kindern sollten Sie außerdem darauf achten, dass Sie keine giftigen Pflanzen kaufen und dass gefährliche Elemente wie zum Beispiel Teiche oder Pools gut gesichert sind, um Unfälle zu vermeiden.

Soll Ihr Garten eine Oase der Ruhe werden, so ist es sinnvoll, einen Bereich einzuplanen, in dem Sie ungestört lesen, Kaffee trinken oder auch sich sonnen können. Ein Teich kann zusätzlich sehr dabei helfen, innere Ruhe zu finden, und erfreut das Herz.

Lieben Sie es, zu ernten und Ihre Schätze gartenfrisch in der Küche zu verwenden, dann sind Gemüsebeete, ein Kräutergarten und womöglich der eine oder andere Obstbaum, so wie man das vom Bauerngarten her kennt, ideal.

Bietet Ihr Grundstück sehr schwierige Verhältnisse für Pflanzen, mag es sein, dass Sie sich für einen japanischen Zen Garten aus Felsen, Steinen und Sand entscheiden. Dekorativ mit einem Brunnen oder Bachlauf und schönen Skulpturen ergänzt, können so beeindruckende Kunstwerke entstehen.

Und können Sie Ihrem Garten nur sehr wenig Aufmerksamkeit widmen, so ist es für Sie vielleicht sinnvoll, große Bereiche zu pflastern oder mit Holzpaneelen zu bedecken. So können Sie einzelne Abschnitte Ihres Gartens mit verschiedenen Funktionen versehen. So planen Sie vielleicht einen Grill- und Essplatz, ein Gartenhäuschen mit Sitzecke und eine kleine Blumenrabatte.

Gut geplant ist halb gepflanzt

Haben Sie sich für eine bestimmte Gartenart entschieden oder auch einen Kompromiss gefunden, geht es daran, zu planen, welche Pflanzen Sie kaufen möchten. Dabei ist es sehr wichtig, dass Sie die einzelnen Bereiche Ihres Gartens genau beobachten und feststellen, wo welche Bedingungen für die neuen Pflanzen herrschen werden. Dabei müssen Sie sich Fragen stellen wie: „Wird die Pflanze dem Wetter stark ausgesetzt sein?“, denn Wind, Sonne, Schatten und Kälte können den Pflanzen extrem zusetzen und schränken automatisch die Auswahl häufig ein.

Aber auch die Qualität des Bodens bestimmt bei der Auswahl der Pflanzen mit. Denn er ist ja die Lebensgrundlage Ihrer neuen Pflanzen. Und da nicht jede Pflanzensorte in jeder Bodenart gedeiht, ist es wichtig, hier etwas genauer Bescheid zu wissen.

Auf das richtige Werkzeug kommt es an

Und bevor Sie nun voller Vorfreude zum Gärtner fahren, prüfen Sie am besten gleich noch, welche Gartenwerkzeuge Sie schon im Haus haben und welche Sie sich noch zulegen müssen. Dazu gehören je nach Gartenart und -größe Geräte für Boden- und Erdarbeiten wie Spaten und Schippe, Harke und Hacke. Aber auch Bewässerungshilfen wie Gießkanne, Gartenschlauch und Rasensprenger sind Hilfsmittel, über die Sie nachdenken sollten. Und wenn Sie planen, einen Rasen anzulegen, so werden Sie, wenn auch noch nicht sofort, um einen Rasenmäher nicht herum kommen.

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