Der Rosengarten – Hinweise zur Gestaltung


Wer einen Rosengarten sein Eigen nennt, kann das ganze Jahr in üppiger Blütenpracht schwelgen und dabei die herrlichsten Düfte genießen. Dabei sind gerade Rosen wunderbar vielseitig und gar nicht so anspruchsvoll. Auf alle Fälle sollte Ihr Garten jedoch über genug Sonneneinstrahlung verfügen, denn Rosen lieben die Sonne. Und allzu nährstoffarm sollte der Boden auch nicht sein. Mit einem fetten Lehmboden und regelmäßiger Düngung halten Sie Ihre Rosen gesund und schön.

Vielfalt in Form und Farbe

Wenn Sie einen Rosengarten anlegen, muss der nicht langweilig oder altmodisch aussehen, denn gerade Rosen bieten eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei können Sie zwischen kleinen bis großen Stauden wählen, aber auch Hochstämmchen und Kletterrosen in Ihrem Garten einsetzen.

Die verschiedenen Züchtungen von modernen und klassischen Rosenarten bieten die tollsten Möglichkeiten, mit Farben und Düften zu spielen. Von edel-dezent bis zu vollblütig-üppig ist für jeden Geschmack etwas dabei und Duftrosen bieten noch dazu einen herrlichen Reiz, besonders wenn man sie an einem Sitzplatz pflanzt.

Wem die Vielfalt der Rosen nicht genug ist, der kann diese auch wunderbar mit anderen Pflanzen kombinieren, wobei sowohl reichblühende Stauden wie Lupinen, Mohn und Co. als auch duftende und farbenfrohe Küchen- und Heilkräuter einen Rosengarten wunderbar ergänzen können. Und wer Dornen fürchtet, kann unter anderem auf die Sorten Tausendschön, Schneewittchen, Tuscany Superb oder auch Graham Thomas zurückgreifen.

Beete geben Struktur

Beim Gestalten Ihres Rosengartens erstellen Sie sich am besten zuerst einen Plan, in dem Sie festlegen, wo Sie welche Bereiche schaffen möchten. Abhängig von den Gegebenheiten in Ihrem Garten können Sie geometrische Strukturen erstellen wie zum Beispiel in den klassischen Gärten barocker Schlösser, oder aber eine fantasievolle Landschaft nachbilden.

Sehen Sie dabei zu, dass Sie mit Formen und Farben geschickt arbeiten, um die richtige Tiefenwirkung zu erzielen. So sollten weiße und blaue Blüten in den Hintergrund und gelbe und rote in den Vordergrund pflanzen. Auch mit der Wuchshöhe der Rosenstöcke können Sie so variieren, dass ein Gefühl von Weite und Tiefe entsteht.

Die einzelnen Rosenbeete können Sie, je nach der gewünschten Form mit Stöcken und einer Kordel markieren und dann für die Pflanzung der Rosenstöcke vorbereiten. Innerhalb eines Rosenbeets ist es ratsam, sich immer nur einem Thema zu widmen, um Harmonie und Ruhe zu schaffen. Und dabei sollten die Beete nicht nur am Rande des Gartens gelegen sein. Sie schaffen viel mehr Spannung und Reiz, wenn Sie mit den Rosen Ihren Garten in einzelne, gerne auch nicht von überall einsehbare Zonen unterteilen. Somit erscheint Ihr Garten natürlicher und weiter.

Der richtige Mix macht‘s

So kann eine schöne Rankhilfe oder eine Pergola mit Duft-Kletterrosen einen lauschigen Sitzplatz schaffen oder auch zwei pyramidenförmig gestutzte Buschrosen eine moderne Sitzbank stolz flankieren.

Eine besonders reizvolle Kombination bilden aromatische Kräuter, die in einem Beet Duftrosenarten umspielen. Dabei können sich die betörenden Düfte vermengen und ergänzen.

Besonders gut dazu geeignet sind Lorbeer, Rosmarin und Lavendel, die genau wie Rosen sehr die Sonne lieben. Als üppige Vielblüher eignen sich die Kletterrose Jasmina, aber auch die Edelrosen Gräfin Diana und Kordes' Jubilee. Besonders intensiv duftet die Strauchrose Herkules in solch einem Ensemble.

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